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26.01.2010; Fahrgast Kärnten
Klagenfurt: Neue Wege für Park & Ride

Die kostenlosen P&R-Busse benachteiligen zahlende Fahrgäste der regulären Linien

Seit September 2009 verkehren die Park&Ride-Busse tagsüber nur noch im 20-Minuten-Intervall. Vor dieser Umstellung fuhren sie alle 10 Minuten zwischen Innenstadt und Parkplatz-Minimundus („P&R-West“) sowie Parkplatz-CineCity („P&R-Ost“). Die Benutzung dieses Shuttledienstes ist gratis für jene, die ihren Wagen auf einem P&R-Parkplatz abstellen und dies mit einem ebenfalls kostenlosen Coupon bestätigen, welchen sie am Einfahrtsschranken erhalten. Fahrgäste ohne Auto müssen dagegen bezahlen.

Vorschlag von fahrgast kärnten

Im Sinne einer Angebotsoptimierung sowohl für den „normalen“ Linienverkehr als auch für die P&R-Benutzer soll an dieser Stelle ein langjähriger Vorschlag von fahrgast kärnten angeführt werden.
Wenn man auf der Linie 10 (HGP - Strandbad) lediglich einen zusätzlichen Bus in Umlauf bringt, könnte man auf dieser Linie einen 10-Minuten-Intervall realisieren und den gesondert verkehrenden P&R-Bus gänzlich einstellen.
In Richtung Osten müsste man dasselbe System über die Linie 65 (HGP - Hörtendorf) abwickeln, wozu man zwei zusätzliche Busse benötigt. Da die Frequenz nach Hörtendorf nicht so hoch ist, sollte jeder zweite Bus bereits in St. Jakob wenden. Damit entsteht eine Verknüpfung mit der dortigen Haltestelle der Linie 50 (HGP - St. Jakob - IKEA) und die Möglichkeit, Richtung IKEA weiterzufahren. Um die Fahrzeitdifferenz des Linienbusses gegenüber den Non-Stop fahrenden P&R-Bussen möglichst gering zu halten, wären Busspuren sehr von Vorteil (s. oben).

Fahrscheine für P&R-Nutzer

Im Sinne der derzeit fehlenden Gleichberechtigung muss dann natürlich auch von Nutzern des P&R-Parkplatzes ein Fahrschein gelöst werden. Es sollte sich dabei um einen kombinierten Fahrschein handeln, also „Parken+Busbenützung“. Mit günstigen kombinierten Wochen- oder Monatskarten könnte man so auch der Fahrgastgruppe der P&R-Nutzer das Gesamtangebot des Klagenfurter Busnetzes schmackhaft machen und diese zu einer intensiveren Nutzung motivieren.

Mit dem Vorschlag von fahrgast kärnten kann man auf den kostenintensiven Shuttledienst verzichten und mit den dadurch frei werdenden Bussen Angebotsverbesserungen anbieten, die allen Fahrgästen zu Gute kommen.

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