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Österreichweiter Verkehrsverbund muss 2017 kommen - Tarif-Wirrwarr beenden

Südtirol-Pass als Tarifmodell für landesweite Lösung geeignet

30.10.2016; probahn Österreich


Nachfragen von ORF-Fernseh-Teams ist seit Jahren nur zu antworten: Warten, die Politik bewegt sich nicht für ein einheitliches Tarifsystem.

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Tarife nach gefahrene Kilometer sind fair

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Tarifsalat der Länder ist zu beenden

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Finanzminister und Verkehrsminister sollen das im Finanzausgleich fixieren


 Fahrgastvertretung probahn ÖSTERREICH fordert Österreich-Verkehrsverbund statt Länder-Tarifsalat

-       Südtirol-Pass geeignet als Tarifmodell für österreichweiten Verkehrsverbund

-       Finanzminister und Verkehrsminister gefordert, einheitliche Tarife im Wege des  Finanzausgleichs zu verankern

Der Ländertarif nimmt immer buntere Blüten an. Jedes Bundesland von Vorarlberg bis ins Burgenland hat seine eigenen Tarife und Tarifsysteme. Selbst innerhalb der Bundesländer gibt es ein Wirrwarr an Tarifen zwischen Stadt und Land - teils mit unterschiedlichen Fahrkarte, Preisen, Ticke-Systemen, was schon innerhalb der Bundesländer für Verwirrung sorgt. An einheitliche Tarife bei bundesländerübergreifenden Fahrten ist gar nicht zu denken! Hinzu kommen noch diverse Apps zwischen Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünden  in den Städten.

probahn ÖSTERREICH fordert einheitliche, österreichweite Tarife. Als Modell ließe sich am besten das Berechnungsmodell des Südtirol-Passes umsetzen.

Der Südtirol-Pass gilt auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln in Südtirol: Busse, Regionalzüge, Seilbahnen. Einheitlich gilt der Südtirol-Pass für Einzelpersonen wie auch für Familien mit Kindern unter 18 Jahren. Südtirol-Pass 65+ kostet für Personen von 65 Jahre bis 69 Jahre jährlich 150 Euro, von 70 bis 74. Jahren 75 Euro, ab 75 Jahren nur noch 20 Euro monatlich. Bestechend daran ist, dass nach gefahrenen Kilometern einheitlich abgerechnet wird: Je mehr gefahrene Kilometer, desto niedriger wird der Kilometer-Preis.

In Österreichs Bundesländern herrscht der Wildwuchs: Unterschiedliche Tarife für Senioren, Schüler, Familien, oft unkoordiniert zwischen den Verkehrsunternehmen, was z,B die Tarife für die Mitnahme von Fahrrädern betrifft.

Faktum ist, dass der Öffentliche Verkehr in manchen Ländern höheren Stellenwert besitzt und dafür budgetär mehr vorgesorgt wird als in anderen Bundesländern. Neben Wien sind dabei Vorarberg und Tirol besonders hervorzuheben. Manche Bundesländer wie Salzburg schlagen vor, mit Gratisticket mehr Fahrgäste gewinnen zu wollen. probahn ÖSTEREICH sieht darin eine Abwärtsspirale, die zu einem Lohndumpingunter den Bedienstete der Verkehrsunternehmen führen würde. probahnlehnt das entschieden ab.

Es müsste doch möglich sein, dass die Bundesregierung im Finanzausgleich dies gesetzlich vorschreibt und daran auch für Vergabe der Finanzmittel an die Länder verknüpft. Finanzminister Schelling und Verkehrsminister Leichtfried sind gefordert, diese österreichweiten Tarife für alle Öffis durchzusetzen. Der Tarif-Wirrwarr und die unterschiedlichen Ticketing-Systeme führen dazu, dass ältere Menschen wieder auf Autos umsteigen und dem ÖV verloren gehen.

Für probahn ÖSTERREICH

Peter Haibach, Sprecher 


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Nachfragen von ORF-Fernseh-Teams ist seit Jahren nur zu antworten: Warten, die Politik bewegt sich nicht für ein einheitliches Tarifsystem.

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1 Kommentar
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Peter Johann; 31.12.2016 21:45

ÖBB Jahreskarte und Verkehrsverbundkarte

Ich besitze für Vorarlberg eine sogenannte Maximo Karte, das heißt, ich fahre mit meiner Jahreskarte in Vorarlberg mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln des ÖPNV ohne zusätzlich einen Fahrschein kaufen zu müssen. Würde ich mir noch eine Jahreskarte der ÖBB kaufen, so würde ich die Bahnfahrten in Vorarlberg doppelt bezahlen. Dagegen sträube ich mich. Könnte man denn nicht wenigstens eine ÖBB Jahreskarte billiger bekommen, wenn man bereits eine Jahreskarte eines Verkehrsverbundes besitzt? Denn offenbar dauert es bis zur Einführung einer österreichweiten Jahreskarte für alle öffentlichen Verkehrsmittel noch sehr lange. Zu lange!

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