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Regionalverkehr auf der Westbahn - Fahrplan ab 2013

Die Neubaustrecke Wien - St. Pölten ermöglicht einen attraktiven Regional- und Nahverkehr im westlichen Wienerwald

09.09.2011; Unsere Westbahn / Unserer Busse


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• Regionalzug St.Pölten-St.Valentin , Stundentakt , täglich
Anschluß an Intercity in St.Pölten und St.Valentin

• REX Wien-Amstetten , Stundentakt (werktags) , alle 2 Stunden am Wochenende
weniger Halte als heute, dadurch kürzere Fahrzeit

• Anbindung Fernverkehr in Amstetten (Übergang von REX)
Inter-City nach St.Valentin, Linz, Wels, Salzburg

• R50 Wien-St.Pölten , Stundentakt , täglich
schnell bis Rekawinkel, dann erst ALLE Halte, somit wesentlich kürzere Fahrzeit als heute für alle Halte zwischen Rekawinkel und St.Pölten

• Anbindung Fernverkehr in St.Pölten (Übergang von R50)
Railjet nach Linz, Salzburg, Innsbruck, Bregenz, sowie München.

• S50 Wien bis Rekawinkel, ½-Stunden-Takt , täglich
alle Halte, kürzere Fahrzeit als heute
(Zur Hauptverkehrszeit ¼ Stunden-Takt Hütteldorf bis Tullnerbach-Pressbaum
durch Verlängerung der S45 bzw. S60)

• Auch Abends ist ab ca.21:30 jeder Halt stündlich bis ca. 0:30 erreichbar

• Verknüpfung von S50 mit R50 in Rekawinkel und mit REX in Tullnerbach-Pressbaum

• Durchbinden der Buslinie 354 , stündlich
von Wien Liesing (Südbahn) über Rodaun, Breitenfurt, Laab im Walde, Wolfsgraben
nach Tullnerbach-Pressbaum (Westbahn)

Dieses Fahrplankonzept ist nicht „nur“ für die Pendler gemacht, es kommt vielmehr ALLEN Mobilitätsbedürfnissen entgegen:
Menschen wollen zu fast allen Tageszeiten Mobilität nützen können, wobei das nicht nur für Fahrzeugbesitzer beschränkt sein darf. Das heißt, dass es zu jeder Tageszeit die Möglichkeit geben muss, von jeder Haltestelle im Wienerwald mit angemessener Warte- und Fahrzeit die Städte Wien und St.Pölten erreichen zu können.
Natürlich wird auf die Nachfrage zur sogenannten HauptVerkehrsZeit mit entsprechender Verstärkung des Angebots eingegangen, aber auch abends, wenn weniger Bedarf besteht, steht noch ein angepasstes Angebot für jeden Halt zur Verfügung.
Nur damit lässt sich nachhaltig Verkehr im sensiblen Biosphärenpark Wienerwald von der Straße auf die Schiene verlagern.

Trotz einer erheblichen Verkehrsausweitung wird durch dieses Konzept auf der ab 2013 verfügbaren Infrastruktur ohne weitere Neu- bzw. Umbautätigkeit und mit dem bereits heute verwendeten Rollmaterial die Verkehrsleistung (Zug-km) um insgesamt 24,2 %
(Wien-St.Pölten 31,8% , St.Pölten-Amstetten 11,8% , Amstetten-St.Valentin 7,7 %) gesteigert.
Längerfristig kann durch die Steigerung der Fahrgastzahlen über 24% auch die Einnahmensituation verbessert werden, die einen Teil der zusätzlichen Produktionskosten wieder auffangen kann.

Außerdem: Österreich stehen durch die Verfehlung der selbst auferlegten Klimaschutzziele Strafen in mehreren hundert Mio Euro ins Haus. Durch die Investition in ein umweltfreundliches öffentliches Verkehrsangebot könnten diese Strafen entsprechend niedriger ausfallen.

Also: Jeder spricht von der Elektro-Mobilität, hier brauchen wir nicht mehr, als sie zu nützen!


Ybbstalbahn: „Wer nicht kämpft, hat schon verloren“, so die Devise!

EU-Kommissar Franz Fischler machte den Ybbstalern Mut

Großer Andrang bei Podiumsdiskussion „ZUGkunft Ybbstal“

Neuer EU-Haushalt 2014 ermöglicht Direktförderung ohne Politik

Ybbstaler Bürgermeister glänzten durch Abwesenheit

Auf Einladung der Ybbstalbahn Entwicklungsgesellschaft mbH, unterstützt von probahn ÖSTERREICH, fand vergangenen Freitag ein Podiumsgespräch in Opponitz im Ybbstal statt. An die 250 Ybbstaler/-innen waren gekommen, um vor allem den ehemaligen EU-Kommissar Franz Fischler, ein ÖVP-Urgestein, zu hören. Der machte den Ybbstaler Mut, engagiert für ihre Bahn zu kämpfen: „Wenn Sie die Ybbstalbahn wollen, müssen Sie auch darum kämpfen“, so seine Worte - und er zeigte auch auf,  wie!

Zunächste: Mehr denn je das Gespräch mit Bürgermeistern, Wirtschaft und Tourismusbetrieben suchen, weil die Ybbstalbahn für die Region wichtig ist und die weitere Abwanderung verhindert. Wenn das nichts hilft, ist Widerstand sinnvoll und notwendig, so Fischler. Er zeigte auch einen erfolgversprechenden Weg in die Zukunft: Sollte die lokale und die Landespolitik nicht zu gewinnen sein, ist es ab 2014 möglich, im neuen Haushaltsplan der EU direkt ohne Mitwirkung der Politik ein Förderprojekt einzureichen.

Motivierend auch die Aussagen des Bürgermeister Walter Weiss aus Naturns (Südtirol), der es mit zwei anderen Bürgermeistern gegen den Widerstand der Mehrheit der Bürgermeister vollbracht hat, die Vinschgaubahn nach 15-jähriger Einstellung wiederzubeleben. Heute ist die Vinschgaubahn mit drei Mio. Gästen jährlich der Tourismusmagnet des Vinschgaues. Die widerspenstigen Bürgermeister sind jetzt alle Mitglieder im Verein „Freunde der Eisenbahn“ – Südtirols Landeshauptmann Thurnwalder ist der Pate für die Bahn.

Die Aussage von Weiss traf ins Schwarze, er und seine Bürgermeister hatten 15 Jahre gebraucht um die Vinschgaubahn wieder auf Schiene zu bringen. Er sei überzeugt, dass es bei der Ybbstalbahn schneller ginge. Auf die Schutzbehauptung mancher Bürgermeister eingehend, dass das Ybbstal nicht mit dem Vinschgau vergleichbar ist hatte er eine schlüssige Antwort: „Kopieren Sie, sondern schauen Sie, was für Sie davon anwendbar sei. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!“ so sein Zuruf an die Ybbstaler/-innen, die diese Botschaft begeistert aufnahmen.

Die Experten Ewald Galle, Lebensministerium, und Erich Frey, TU Wien, belegten mit Statistiken, dass für die nachhaltige Entwicklung des Ybbstales Bahn und Radweg nebeneinander den touristischen Erfolg bringen, ein Entweder-Oder schadet der Region, was auch KR Hans Kirchmayr aus Waidhofen unterstrich.

So manch einer hinterfragte das Fehlen der Bürgermeister des Ybbstales, die sich mit Ausnahme des Befürworters SPÖ-Bürgermeisters Franz Gratzer, Hollenstein, gegen den weiteren Betrieb der Ybbstalbahn ausgesprochen haben. Einzig der Hausherr Bürgermeister Leopold Hofbauer verfolgte mit steinerner Miene den Enthusiasmus der Versammlung, die für die Zukunft der Ybbstalbahn ein kräftiges Lebenszeichen darstellte.

Maßgeblich dazu beigetragen haben die klaren Aussagen von Franz Fischler, dem hoch anzurechnen ist, dass er an der Veranstaltung teilgenommen hat und zwischen den Zeilen deutlich machte, dass er die Verkehrspolitik des Landes NÖ kritisch beurteilt.

Für probahn ÖSTERREICH

Peter Haibach


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