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REGIONALVERKEHR auf der WESTBAHN – Fahrplan ab 2013 _

Am 11.Dezember 2011 tritt der Fahrplan 2012 in Kraft, das ist der letzte Fahrplan vor Inbetriebnahme der Neubaustrecke Wien – St.Pölten.

04.12.2011; Unsere Westbahn / Unserer Busse


26970 Views / 2 Kommentare


Am 11.Dezember 2011 tritt der Fahrplan 2012 in Kraft, das ist der letzte Fahrplan vor Inbetriebnahme der Neubaustrecke Wien – St.Pölten. Daher wird das Aktionskomitee mit der tatkräftigen Unterstützung vieler Gemeindepolitiker an vielen Haltestellen am Mittwoch, dem 7.Dezember 2011 zwischen 6:00 und 9:00 die Fahrgäste mit Flugzetteln darauf hinweisen, dass ab dem 9.12.2012 wesentliche Verbesserungen möglich wären.

Glücklicherweise gibt es bereits deutliche Signale, dass es zu Taktverdichtungen der S-Bahn zwischen Wien Hütteldorf und Tullnerbach-Pressbaum zu den Hauptverkehrszeiten kommen wird. Ob es jedoch darüber hinaus weiter mögliche absolut notwendige Verbesserungen geben wird ist derzeit noch nicht klar.

Deshalb geht es jetzt darum, über das mit allen Gemeinden abgestimmte Fahrplankonzept des Aktionskomitees mit den verantwortlichen Gremien einen konstruktiven Dialog zu beginnen, der das Ziel hat, die dafür offensichtlich geplanten erhöhten Finanzmittel optimal einzusetzen um gleichzeitig beste Verkehrswirksamkeit und damit Umstieg vom Auto auf den öffentlichen Verkehr zu bewirken.

Es geht um folgende Schwerpunkte:

• Regionalzug St.Pölten-St.Valentin, Stundentakt, täglich
Anschluss an Intercity in St.Pölten und St.Valentin

• Regional-Express Wien-Amstetten
Stundentakt (werktags), alle 2 Stunden an Sonn- und Feiertagen
weniger Halte als heute, dadurch kürzere Fahrzeit
Anschluss an den Fernverkehr in Amstetten
(Umsteigen nach St.Valentin, Linz, Wels, Attnang-Puchheim, Salzburg)

• Regionalzug R50 Wien-St.Pölten, Stundentakt, täglich
schnell bis Rekawinkel, dann erst ALLE Halte, somit für alle Halte zwischen Rekawinkel und St.Pölten wesentlich kürzere Fahrzeit als heute, Anschluss an den Fernverkehr in St.Pölten
(Umsteigen zum Railjet nach Linz, Salzburg, Innsbruck, Bregenz, Zürich, sowie München)

• Schnellbahn S50 Wien bis Rekawinkel, ½-Stunden-Takt, täglich
alle Halte, kürzere Fahrzeit als heute
(Zur Hauptverkehrszeit ¼ Stunden-Takt Hütteldorf bis Tullnerbach-Pressbaum
durch Verlängerung der S45 bzw. S60, mit der Bemerkung, dass es offensichtlich den politischen Willen gibt genau diesen Punkt umzusetzen)

• Auch Abends ist ab ca.21:30 jeder Halt stündlich bis ca. 0:30 erreichbar

• Verknüpfung der Schnellbahn S50,
um auch für kleine Halte eine Verbindung nach St.Pölten zu haben
mit Regionalzug R50 in Rekawinkel und
mit Regional-Express in Tullnerbach-Pressbaum

• Durchbinden der Buslinie 253 , stündlich
von Wien Liesing (Südbahn) über Rodaun, Breitenfurt, Laab im Walde, Wolfsgraben
nach Tullnerbach-Pressbaum (Westbahn)

Dieses Fahrplankonzept ist nicht „nur“ für die Pendler gemacht, es kommt vielmehr ALLEN Mobilitätsbedürfnissen entgegen:
Menschen wollen zu fast allen Tageszeiten Mobilität nützen können, wobei das nicht nur für Fahrzeugbesitzer beschränkt sein darf. Das heißt, dass es zu jeder Tageszeit die Möglichkeit geben muss, von jeder Haltestelle im Wienerwald mit angemessener Warte- und Fahrzeit die Städte Wien und St.Pölten erreichen zu können.
Natürlich wird auf die Nachfrage zur sogenannten HauptVerkehrsZeit mit entsprechender Verstärkung des Angebots eingegangen, aber auch abends, wenn weniger Bedarf besteht, steht noch ein angepasstes Angebot für jeden Halt zur Verfügung.
Nur damit lässt sich nachhaltig Verkehr im sensiblen Biosphärenpark Wienerwald von der Straße auf die Schiene verlagern.

Trotz einer erheblichen Verkehrsausweitung wird durch dieses Konzept auf der ab 2013 verfügbaren Infrastruktur ohne weitere Neu- bzw. Umbautätigkeit und mit dem bereits heute verwendeten Rollmaterial die Verkehrsleistung (Zug-km) um insgesamt 24,2 %
(Wien-St.Pölten 31,8% , St.Pölten-Amstetten 11,8% , Amstetten-St.Valentin 7,7 %) gesteigert.
Längerfristig kann durch die Steigerung der Fahrgastzahlen über 24% auch die Einnahmensituation verbessert werden, die einen Teil der zusätzlichen Produktionskosten wieder auffangen kann.

Außerdem: Österreich stehen durch die Verfehlung der selbst auferlegten Klimaschutzziele Strafen in mehreren hundert Mio Euro ins Haus. Durch die Investition in ein umweltfreundliches öffentliches Verkehrsangebot könnten diese Strafen entsprechend niedriger ausfallen.

Also: Jeder spricht von der Elektro-Mobilität, hier brauchen wir nicht mehr, als sie zu nützen!





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2 Kommentare
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gruenland3040; 23.04.2012 12:50

Ende April 2012 - Gibt es denn hier schon (konkretere) Neuigkeiten?

Aus den Medien erfährt man, daß Gemeinden im Einzugsgebiet der betroffenen Bahnstrecken (zB Herzogenburg) schon Fahrplanentwürfe zur Begutachtung erhalten haben.

Bei der Rückfrage bei meiner Heimatgemeinde bzw bei WIR (Wienerwald Initiativ Region) wird man eben an die Iniative "Unsere Westbahn / Unsere Busse" verwiesen, bzw besteht dort auch Unklarheit über den Zeitpunkt der Eröffung (Tullnerfeld).

Konkret wäre bezüglich der Wienerwaldstrecke interessant:

- Werden die oben genannten Ziele verwirklicht? Wie konkret ist das schon?

- Gibt es Informationen über angekündigte bzw befürchtete Schliessungen kleiner Bahnhöfe bzw Haltestellen (zB Unter-Oberndorf oder Hofstatt), wo die Halte in den letzten Jahren ausgedünnt wurden und die daher nun ein immer geringeres Passagiervolumen aufweisen?

- Werden die REX-Züge nun teilweise oder evtl sogar ausschließlich über das Tullnerfeld geführt?
Dh, bleiben dem Wienerwald dann nur mehr die (im Wechseltakt beschleunigten) R-Züge?

mfg,
Robert F

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gruenland3040; 23.04.2012 12:57

Ergänzung

Der Grund der Nachfrage ist, daß sich aufgrund der Eröffung der Neubaustrecke Wien - StPölten nach meiner Einschätzung sehr deutliche Fahrplanänderungen ergeben werden.

Auf diese sollten Berufstätigen rechtzeitig und mittelfristig die Chance einer Reaktion und Vorbereitung gegeben werden (ggfalls Gespräche mit dem Arbeitgeber bezügl Dienstplananpassungen etc).

Die übliche, sehr kurze Vorlaufzeit von 1 Monat oder weniger bis zur Inkraftsetzung eines neuen Fahrplanes Anfang Dez wird für manchen hier zu wenig sein.

Und letztlich hat es mich auch beunruhigt, daß zB bei WIR (bei telephonischer Nachfrage) von einer Eröffnung der Neubaustrecke nicht vor 2014 ausgegangen wurde. Da hoffe ich schon, daß Pendler-Interessen auch entsprechend nachdrücklich vertreten werden können, wenn hier nicht alle Informationen korrekt vorliegen.

mfg,
Robert F.

(Entschuldige mich für die 2. Nachricht - 1000 Zeichen-Limit.)

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